|
|
 |
 |
| CIOs soon to be unemployed? |
|
 |
| Behalten die Vordenker im Next Generation Outsourcing recht, dann ist die IT-Betreiberkompetenz des CIOs in Zukunft nicht mehr gefragt. Der CIO wandelt sich zum Chief Sourcing Officer, der IT-Services auswählt, kontrolliert und die Provider steuert. |
|
 |
"Die Zeiten des technikverliebten CIOs mit grossem Budget sind vorbei", prognostiziert Dr. Holger von Jouanne-Diedrich. Der Chefredaktor des Management-Portals ephorie.de hat den Begriff Next Generation Outsourcing (NGO) mitgeprägt. Er ist sich sicher: Neue Delivery-Modelle setzen sich durch und Unternehmen, die im grossen Stil ihre IT auslagern, schaffen ihren CIO zugunsten eines Chief Sourcing Officers (CSO) mit bescheidenem eigenem Budget ab.
|

Burkhard Schulz, SBB |
Lange lebe der CIO
Burkhard Schulz, strategischer Einkäufer Informatik der SBB bleibt beim Thema Next Generation Outsourcing mit beiden Füssen auf dem Boden: "Der CIO definiert sich immer wieder neu, aber eine Zero-Budget-Position wird er nie innehaben." Bei den neuen Liefermodelle geht der Sourcing-Spezialist für IT jedoch konform mit dem NGO-Analysten.
Lieferkette bei Utility-Modellen beachten
Für Burkhard Schulz ist Next Generation Outsourcing nichts weltbewegend Neues. Schon 2006 hat der Schweizer Bahngigant sich an Utility-Modelle gewagt. Die Grossrechner-Leistung zahlt die SBB auf Basis genutzter MIPS (Million Instructions per Second). "Utility-Modelle setzen sich langfristig durch", ist Burkhard Schulz überzeugt. |
| Der Markt bewege sich dabei in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. So gäbe es industriell gut strukturierte Utility-Angebote im Storage-Umfeld oder bei Office-Anwendungen. Bei komplexen Applikationen hingegen würden nur die untersten Schichten Utility-fähig. |
|
|
"Die Krux liegt derzeit noch in der Produktionskette", sagt Schulz. "Alle Lieferanten müssen diese Preismodelle unterstützen - von der Hardware bis zum Kunden."
Sourcing Office bei SBB
Die SBB hat den Schritt ins Outsourcing der nächsten Generation nicht nur beim Utility Computing getan. Auch organisatorisch stehen Veränderungen an. "Wir bauen derzeit ein Sourcing Office in der Informatik auf", berichtet Burkhard Schulz.
Die Beschaffung der IT wandert damit nicht, wie von NGO-Vordenkern prophezeit, in die Fachabteilung ab. Vielmehr entsteht - an den CIO gebunden - eine ins Unternehmen vernetzte eigene Abteilung, die die Sourcing-Entscheide verantwortet. "Die Informatik als nicht wegzudenkende Ressource ist eine unternehmerische Betrachtung wert und mehr als nur technische Qualifikation."
|
|
Es ginge um mehr als nur Sourcing umzusetzen, meint Schulz: Nämlich darum, laufende Veränderungen des Unternehmens mit adäquaten Geschäftsmodellen zu unterstützen. Die Funktion des CIO wird also nicht aufgelöst, sondern aller Theorie zum Trotz gestärkt. |
Zur Artikelübersicht des aktuellen Newsletters
|
|  |
| |
 | | |
 |  |
|  | |
 | Corporate Communications |  |
 | & Public Relations |  |
 | |  |
|
 |
|
|
|
 |
| Background information, trends and developments on the IT market and at Swisscom IT Services |
|
|
|