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| Tailormade IT-Workplaces (article in german) |
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| Heute herrscht bei IT-Arbeitsplätzen in vielen Unternehmen noch das Giesskannenprinzip: Alle erhalten die gleiche Ausstattung. Die Anforderungen der einzelnen Mitarbeitenden variieren jedoch deutlich. Rollenbasierte IT-Arbeitsplätze schaffen hier Abhilfe. |
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Die Zeit der Industriegesellschaft ist vorbei - längst sind wir ins Wissenszeitalter aufgebrochen. Die modernen Ressourcen sind Wissen und Information. Kreativität ist eines der wichtigsten Produktivitätsfaktor. So das Fazit des Fraunhofer-Instituts zur Zukunft der Arbeit. Die Ergebnisse aus dem Projekt "Office 21" sind allerdings noch nicht bei den hiesigen Unternehmen angekommen. Sie konfrontieren die Mitarbeitenden mit den immer gleich tristen Büroarbeitsplätzen und standardisierter IT-Ausstattung. Dabei wäre Abhilfe zumindest bei der IT-Ausstattung relativ einfach umzusetzen.
Individuelle Päckchen schnüren
Unternehmen müssen endlich rollenbasiert denken und den Anforderungen ihrer Mitarbeitenden gerecht werden. So brauchen die sogenannten mobile workers, etwa Vertriebler, moderne Endgeräte wie Smartphones und jederzeit Zugriff auf Internet und interne Netzwerke. Grafiker oder Architekten hingegen brauchen Spezialapplikationen und gesonderte Peripherie, Börsenmakler mehrere Screens, um alle relevanten Informationen im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Schirm zu haben.
(Film "Broker Workplace" als Windows Media Stream ansehen: 128/600 kbps)
Kosten im Griff mit Virtualisierung
Den Arbeitsplatz der Zukunft kennzeichnen konvergierende Technologien und neben den althergebrachten Fat Clients zunehmend auch virtualisierte Umgebungen. Nur wer hier die gesamte Klaviatur virtueller Technologien nutzt, kann bei der nötigen Individualisierung der IT-Arbeitsplätze überhaupt die Kosten im Zaum halten. Unternehmen können so Hard- und Software entkoppeln und mit modernen Bezugsmodellen wie SaaS oder Web 2.0 Mashups jedem Mitarbeiter ein individuelles Päckchen schnüren. Im Extremfall befindet sich so auf dem jeweiligen Endgerät nur ein Basis-Betriebssystem, die nötigen Applikationen und Daten ziehen sich die digital natives aus der Cloud - im Idealfall aus abgeschirmten, privaten Clouds.
Windows 7 ist Auslöser für neue IT-Arbeitsplatzstrategie
Einen guten Anlass, bei der Arbeitsplatz-Strategie umzudenken wird für viele Unternehmen der Wechsel auf Windows 7 sein, weiss Reto Wittwer, verantwortlich für das Produkt und Portfolio Management bei Swisscom IT Services. Der Applikations-Support für Windows XP läuft 2012 aus. "Unternehmen brauchen gut 18 Monate für die Umstellung, deshalb erwarten wir für 2010/11 eine grosse Migrationswelle", erklärt der Experte.
Mit Windows 7 eröffnen sich neue Perspektiven. So lassen sich etwa White und Black Lists für Applikationen rollenbasiert definieren oder mit BitLocker Laufwerke verschlüsseln. Swisscom IT Services hat bereits umfangreiche Erfahrung mit Windows 7 gesammelt. "Bereits im Frühjahr 2010 haben wir Angebote auf Basis von Windows 7", so Reto Wittwer. Die Workplaces sind auf die individuellen Bedürfnisse der Nutzergruppen ausgerichtet und lassen sich einfach an moderne Business-Anforderungen anpassen. So können Unternehmen ihren Mitarbeitenden massgeschneiderte Lösungen bieten und gleichzeitig Kosten sparen.
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